bat ZUR ÖKOLOGIE VON FLEDERMÄUSEN IN MITTELEUROPÄISCHEN STÄDTEN bat


Inhaltsverz. Einleit. Grundl. Flederm. in Städten Stadtbewohner? Schutz Abstract Literat.


Der Comicheld

Einleitung

Daß die fledermausähnliche Comicfigur Batman [BASTEI 1995] der ganzen Fantasiestadt Gotham City Schutz vor allem Bösen bringt, weiß heutzutage jedes Kind, daß aber bis zu 16 verschiedene Fledermausarten in vielen Städten Mitteleuropas, durch ihre nächtliche Lebensweise bedingt, versteckt, leben, und somit einen großen Anteil der in der Stadt vorkommenden Säugetiere stellen, wissen wenige Menschen.

Fledermäuse müssen in der modernen Zeit ähnliche Veränderungen ihres seit jeher bewohnten Lebensraumes hinnehmen, wie es auch viele andere Tiere tun. Die Ausbreitung des Menschen und die entsprechende Zunahme von anthropogen geprägten Landschaften beeinflussen die Bestände dieser Tiergruppe so sehr, daß alle Fledermausarten in Mitteleuropa als gefährdet anzusehen sind, einige Arten kurz vor dem Aussterben stehen.

Trotz dieser Bedrohung durch den Menschen finden sich die seltenen Tiere in den Zentren menschlichen Schaffens, in den am stärksten menschlich geformten Lebensräumen, in Städten. Die Tiere der Nacht leben fast unbemerkt neben dem Menschen, teilweise unter einem Dach mit ihm, in seinen großen Siedlungen und nutzen den von ihrem Widerpart geschaffenen Lebensraum.

Die vorliegende Arbeit soll nun Licht ins Dunkel der in großen menschlichen Siedlungen lebenden Fledermäuse bringen. 24 Fledermausarten sind in Mitteleuropa verbreitet.

sollen betrachtet werden.

Die ökologischen Ansprüche, die Fledermäuse an ihren Lebensraum stellen, sind bisher weitgehend unklar. Die Charakterisierung der Fledermausfaunen in stark anthropogen beeinflußten Lebensräumen kann jedoch allgemeine Ansprüche der Fledermäuse verdeutlichen. Dieses Wissen kann in sinnvollen Naturschutz umgewandelt werden.

"Bei Kulturfolgern wie den Fledermäusen, die traditioneller Weise mit dem Menschen zusammenleben, wenn auch nicht immer zur Begeisterung des Menschen, sind Brut- Wohn- und Zufluchtstätten in Häusern [und Siedlungen, d.Verf.] in ihrem natürlichen Bereich und damit in der Natur." [LOUIS 1991]

Insofern sind Fledermäuse auch nach § 1(1) Bundesnaturschutzgesetz der Bundesrepublik Deutschland im besiedelten Bereich zu schützen.

Die Erfassung des Arteninventars und die Beschreibung städtischer Lebensraumnutzung durch die Fledermäuse könnten zu einer Bewertung der Landschaftsstrukturen einer Stadt führen und eine Aussage über die Naturnähe städtischer Strukturen (z.B. Wälder und Parkanlagen) ermöglichen [GODMANN 1992]. Diese Bewertung könnte im folgenden zu naturgerechter Stadtplanung umgesetzt werden.

Als Ausgangspunkt für meine ökologische Darstellung städtischer Fledermausfaunen dienen mir die Untersuchungen zum Fledermausvorkommen in Städten.

Vorweg sollen jedoch nun Grundlagen zur Biologie und Ökologie der Fledermäuse, zur Erfassung der Tiere und zu den Besonderheiten städtischer Strukturen beschrieben werden, die auch den Laien in das Thema einführen können.


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©verfaßt von Tiemo Redel -Germany (Berlin)- und zuletzt verändert am 20.Oktober 1996

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